Klimaschutz geht uns alle an

Klimaschutz geht uns alle an

Es ist höchste Zeit zu handeln. Der Klimawandel bedroht unseren Lebensraum durch zunehmende Erderwärmung und Naturkatastrophen. Er wird insbesondere durch den Ausstoß von schädlichem Kohlendioxid (CO2) — einem der so genannten Treibhausgase — beschleunigt.

Der Treibhauseffekt

Die menschengemachte Erderwärmung wird unter anderem begünstigt durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe, die weltumfassende Entwaldung und die Land- und Viehwirtschaft. Somit werden das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) sowie weitere Treibhausgase wie Methan und Lachgas in der Erdatmosphäre angereichert.

Diese lassen die kurzwellige Sonnenstrahlung weitgehend ungehindert auf die Erde durch. Die von der Erde zurückgeworfene Wärme (langwellige Strahlung) wird von Ihnen jedoch nicht durchgelassen, so dass die Atmosphäre sich erwärmt (Treibhauseffekt).

Globale Erwärmung und ihre Auswirkungen auf die Lebewesen

Globale Erwärmung hört sich für einen Europäer, nördlich der Alpen erst einmal nicht bedrohlich an. Aber hinter dieser unscheinbaren Bezeichnung verbirgt sich eine gravierende Veränderung des Weltklimas und damit auch der Lebensbedingungen auf der Erde.

Dies kann eine ganze Reihe von teilweise dramatischen Folgen nach sich ziehen: Verstärkte Gletscherschmelze, steigende Meeresspiegel, vermehrter Starkregen, Überschwemmungen und Hochwasser, zunehmende Trockenheit oder die Zunahme von Stürmen und Hitzewellen. Auch die Erwärmung der Ozeane darf als kritisch bewertet werden, da mit einem Rückgang der Artenvielfalt, zunehmender Ausgasung der Ozeanböden, Erdrutschen in der Tiefsee und somit der steigenden Gefahr von Tsunamis gerechnet werden muss.

Welche Auswirkungen, wo besonders stark oder weniger stark zu spüren sein werden, kann niemand voraussagen. Eines steht jedoch fest: Die Veränderung des Klimas wird auf der ganzen Welt zu spüren sein.